Monkey Sanctuary Tafi Atome

Nationalpark„That’s Ghana for you!“ – Das passt zu diesem Wochenende! Nachdem Freitagabend Jana und Karo aus Accra gekommen sind, haben wir uns Samstagmorgen mit unserem Gastcousin Atsu auf den Weg nach Tafi Atome, in der Nähe von Hohoe (etwa 1 1/2h von HO) gemacht, zu einem „Nationalpark“ mit Affen. Nationalpark konnte man das aber nicht wirklich nennen. UrwaldwanderungWir wurden von einem Tourguide ein Stück in den Regenwald geführt. Aber fangen wir von vorne an. Nachdem wir in Tafi Atome angekommen waren, habe wir erst einmal das wichtigste besorgt: Bananen! Mit einem Tourguide ging es ein Stück in den Wald wo etwa 20 Mora-Affen auf uns warteten. Mit den Affen auf den Schultern und den Bananen haben wir uns gefühlt wie in einem Film. Unser Tourguide hat uns auch noch ein wenig was von der Geschichte der Einwohner von Tafi Atome erzählt, die ursprünglich aus dem Osten des Landes kamen. Das beste Teil des Tages war dann aber, neben den AffenAffe, von denen wir unglaubliche Fotos machen konnten, die Rückfahrt. Zu Anfang dachten wir noch wir laufen wieder zurück, aber da die Sonne ziemlich heiß war, haben wir uns doch entschieden bei einem Pickup aufzuspringen und per Anhalter ein Stück zu fahren. Per Anhalter durch GhanaGlücklicherweise stellte sich heraus, dass das Auto nach Ho zurück fuhr, wodurch wir dann also nach Hause getrampt sind. Die Fahrt einfach genial. Wir haben uns unglaublich frei gefühlt und gemerkt, dass wir endgültig in Ghana angekommen sind. Zumindest ging es mir so. Der Wind in den Haaren und der Staub in den Augen – Spaß hatten wir auf alle Fälle. Abends haben wir dann zusammen mit Atsu seine eigene Sauce zubereitet „Sauce á la Atsu“ oder einfach „Tomato-onion-garlic-ginger-pepper-peanut-Sauce“. Gegessen wird natürlich mit Banku (einer Art rohem Sauerteig) und den Händen.

Ein unglaubliches Wochende, das mal wieder die Freundlichkeit der Ghanaer gezeigt hat!

Maranatha Beach Camp, Ada Foah

Was für ein Wochenende! Wir waren mit den Freiwilligen aus Accra an einem traumhaften Ort: Maranatha Beach, Ada Foah. Ada Foah liegt an der Küste Ghanas direkt an der Voltamündung. Demensprechend hatten wir 5m vor unserer Hütte den Volta und etwa 10m hinter unserer Hütte, einmal über die Düne, den Golf von Guinea.

Am Samstagmorgen sind wir gegen 5:45 Uhr mit unserer Gastmutter Richtung Accra aufgebrochen Der Taxifahrer hat uns in einem kleinen Ort zwischen Sogakope und Ada Foah rausgeworfen, von wo es noch etwa eine halbe Stunde mit dem TroTro weiterging. Maranatha Beach (1)Die Frage, wie wir zum Strand kommen hatte sich dann relativ schnell erledigt, da wir vom Fahrer direkt zu zwei netten Typen aufs Moped gesetzt wurden, die uns dann direkt entlang am Strand durch die engen Gassen der Lehmhäuser zu einer kleinen Brücke gebracht haben, von wo aus es zum Maranatha Beach Camp ging. Dort angekommen, haben wir unser Hütte zugeteilt bekommen und als erstes einmal Fotos gemacht! Maranatha Beach (2)Ach übrigens wenn ich Hütte schreibe, dann meine ich auch Hütte. Gebaut aus getrockneten Palmenblätter mit vier Betten auf dem Sandboden. Wir haben uns gefühlt wie im Paradies. Strand, Sonne, Palmen und endlich wieder Meer! Gegen 8:30 Uhr kamen dann auch die Freiwilligen aus Accra. Unsere erste Aktion war natürlich ein Sprung in den Atlantik. Es war unglaublich! Leider hat sich danach das Wetter relativ schnell verschlechtert und es hat angefangen zu regnen, aber wir haben uns die Laune nicht vermiesen lassen. Bei dem Kartenspiel „Wizzard“ haben wir dann den Regen unter Palmen ausgesessen und sind zwischendurch dann trotz Regen nochmal ins Meer gesprungen. Zum Abend hin ist der Himmel dann zum Glück aufgelockert und wir konnten einen unglaublichen ghanaischen Sonnenuntergang genießen. Wir haben natürlich auch die Chance genutzt und traumhafte Bilder im Sonnenuntergang gemacht. Maranatha Beach (3)Überraschender war dann aber der „Ghana Moon Raising“, der nochmal beeindruckender war, als der Sonnenuntergang. Abends wurde dann noch ein Lagerfeuer gemacht, mit Livemusik von einem Briten, der in Ghana zum Urlaub war. Das Maranatha Beach Camp stellte sich nämlich auch relativ schnell als eine absolute Touristenattraktion heraus. Mit uns waren noch 10 weitere Deutsche da.

Am nächsten Morgen haben wir dann nochmal die Chance genutzt uns in die Wellen zu stürzen und haben dann tonnenweise Muscheln gesammelt, von denen wir leider nur einen kleinen Teil mit nach Hause nehmen konnten. Maranatha Beach (4)Dann ging es wieder mit den Mopeds, diesmal jeweils zu zweit auf einem, zurück nach Ho. Das Wochenende war einfach unglaublich mit tollen Leuten! Das war der perfekte Ausklang unseres ersten Monats hier.

Heute ging es dann wieder an die Arbeit. Mein Arbeitsplatz war heute unter einem Baum im Police Depot von Ho, wo ein Arbeitskollege und ich die neuen Rekruten krankenversichert haben. Die Arbeit macht immer noch Spaß, mit einfach tollen Kollegen.

Fazit nach dem ersten Monat: Ich fühle mich einfach pudelwohl in Ghana. Ich lebe hier unter tollen Menschen, die das Leben genießen und immer wirklich sehr freundlich sind, in einem Paradies aus traumhafter Landschaft und jeder Menge Sonne :)

Sonnige Grüße aus Ghana!

Isabel Yaa (mein ghanaischer Name, da ich an einem Donnerstag geboren bin)

Geburtstagswochenende

Ich melde mich dann endlich mal wieder zurück! Die Arbeit in der Krankenversicherung macht weiterhin Spaß. Mittlerweile wurde ich auch vom Formulare ausfüllen zur Computerarbeit befördert. Das klingt zwar langweilig, macht aber Spaß. Wir lernen nebenbei immer fleißig ein bisschen Ewe und arbeiten mit netten Kollegen zusammen.
Wochenende in AccraAm Wochenende ging es dann nach Accra, wo wir uns mit den Freiwilligen von dort und aus Accra wieder getroffen haben. Wir hatten alle so viel zu berichten. Am Samstag haben wir uns auf den Weg nach Accra gemacht. Wir waren in der Shoppingmall und haben zum ersten Mal wieder ein paar für uns „normale“ Geschäfte gesehen, waren in einem richtigen Supermarkt und waren überrascht wie viele Weiße wir auf einmal gesehen haben. Das war schon etwas ungewohnt. Arts MarketDanach ging es weiter zum Markt. Der war riesig und man konnte alles kaufen, was man sich vorstellen kann. Im Vergleich dazu war der Markt hier in Ho nur sehr klein. Es gab so viele tolle Stoffe und jede mögliche Art Gemüse und Obst. Anschließend sind wir noch ein wenig durch Accra gelaufen, haben und den Arts Market angeschaut und sind über den Independence Square geschlendert. Abends haben wir dann wieder gekocht und dann ein wenig in meinen Geburtstag gefeiert mit Kartenspielen, einem kurzen Ausflug in einen Spot (der leider wegen des Regens auch nur kurz blieb) und jede Menge Lachen! Am nächsten Tag haben wir endlich mit unserer Reiseplanung angefangen. Nach Sylvester soll es das erste Mal so richtig losgehen. Geplant sind zwei bis drei Wochen durch die Western Region und entlang der Küste zu reisen, ein wenig Dschungel, eine Kanutour auf dem Fluss Pra und ein paar Tage die schönen Strände Ghanas erkunden. Dann ging es auch schon nach Hause.
Das Wochenende war einfach unglaublich mit tollen Leuten. Heute hatten wir dann einen Tag frei und morgen geht es wieder an die Arbeit in der Krankenversicherung.
Sonnige Grüße aus Ghana!
Isabel