Amufestival 2014 -Gbadzeme

Dieses Wochenende waren wir mit unserem Gastcousin Atsu und unseren Freunden aus Akkra bei einem Festival in einem kleinen Dorf in der Nähe von Ho. Amufestival (1)Morgens haben wir uns mit Atsu in Amedzofe, einem kleinen Ort von wo man aus auf dem Berg MT GEMI klettern kann und einen wunderschönen Ausblick über die umliegenden Dörfer hat. Von dort aus konnten wir bis Kpando schauen, wo wir am Anfang mit Atsu waren und auch das Monkey Sanctuary in Tafi Atome sehen, wo wir mit Jana und Karo zusammen waren. Der Ausblick war einfach wunderschön und wir haben eine erfrischende Stunde auf dem kleinen Berg verbracht und uns einfach frei gefühlt mit Blick auf den Regenwald um uns herum.

Amufestival (3)Von da aus sind wir dann runter ins Dorf Gbadzeme zum „Amufest (Ricefestival) 2014“. Gbadzeme ist das Heimatdorf unserer Gastmutter. Wir hatten also das Glück einige Familienmitglieder und 4 ihrer 15 Geschwister kennenzulernen und viele Cousinen und Geschwister von Atsu. Das Fest war ähnlich wie das Yam Festival, bei dem wir in unseren ersten Tagen hier in Ho mit dem Roten Kreuz waren. Amufestival (2)Alle waren in wundervollen bunten Stoffen gekleidet und auch die Männer kamen in den traditionellen Gewändern. Es wurden einige Reden gehalten, unter anderem von dem ehemaligen Präsidenten Ghanas, getanzt und Musik gemacht. Am Ende gab es eine Parade mit Musik, bei der alle gemeinsam tanzend und feiernd durch das Dorf gelaufen sind. Die vielen Stoffe und den gute Stimmung waren einfach mitreißend und haben den Tag unvergesslich gemacht!

Liebe Grüße aus dem warmen Ghana,

Isabel

Dodowa Waterfall

Dieses Wochenende waren wir wieder in Accra. Nachdem wir Freitagabend früh ins Bett gegangen sind und am nächsten Morgen trotzdem verschlafen haben, sind wir Samstag zu den Wasserfällen bei Dodowa gefahren. Dodowa ist eine Stadt etwa 18km nördlich von Accra und liegt in den Shai Hills. Zunächst ging es für uns mit dem TroTro nach Dodowa von wo wir uns laut Reiseführer durchfragen sollten. Nachdem das jedoch am Anfang mehr schlecht als Recht funktioniert hat, da wir teilweise in entgegengesetzte Richtungen geschickt wurden, haben wir aber irgendwann unseren Weg gefunden. Natur Pur - 1.11.2014Für uns hieß das: Raus aus dem Dorf und Rein in den Wald. Naja, zumindest raus in die Natur. Bei ziemlicher starker Hitze und einer Kokosnuss zur Erfrischung, haben wir uns auf zum Wasserfall gemacht. Dabei sind wir unter den Bananenbäumen und über „Brücken“ (bestehend aus einem Brett, dass über den Bach gelegt wurde) etwa eine Stunde gelaufen, nachdem wir endlich den richtigen Weg gefunden hatten, was leider schon fast 2h gedauert hatte.  Baden unterm Wasserfall - 1.11.2014Am Wasserfall war dann unglaublich viel los. Neben einer Kirchengruppe waren mit uns noch einige Einheimische aus dem Dorf da, die wie wir eine Abkühlung unter dem Wasserfall gesucht haben. Ganz nach deren Vorbild haben wir uns dann auch so wie wir waren unter den Wasserfall gestürzt. Das war ein unglaubliches Gefühl und tatsächlich eine gute Abkühlung.Dodowa Waterfall - 1.11.2014 Nach einem kleinen Picknick aus Frühlingsrollen und ganz viel Wasser haben wir uns dann am späten Nachmittag wieder zurück auf den Weg nach Accra gemacht.

Abends sind wir dann noch in Accra ausgegangen. Das war ein echter Kulturschock. Nachdem wir uns mittlerweile an die ghanaische Lebensweise gewöhnt hatten, fanden wir uns dann in einem absolut modernen Viertel wieder, mit tollen Hotels, vielen Bars und Clubs, wie wir sie von zu Hause kennen. Der Kontrast zu den doch eher einfachen Lebensverhältnissen sonst und der traditionellen Kleidung, wie man sie hier im Alltag sieht, hat uns dann doch ziemlich überrascht. Der Abend hat sich auf jeden Fall gelohnt und war ein Erlebnis wert, aber ich muss sagen, dass mir eine gemütlicher ghanaischer Spot (Pub) hier ehrlich gesagt besser gefällt! Sonntag haben wir uns dann wieder auf den Weg nach Hause gemacht. Alles in Allem wieder einmal ein absolut gelungenes Wochenende!

Liebe Grüße aus dem sonnigen und warmen Ghana.

Isabel