Die große Reise

Die GROSSE Reise

01.01.-18.01.2015

Die letzten Wochen fand endlich unsere schon lange „geplante“ Reise statt – Naja wir hatten uns zumindest überlegt wo wir ungefähr hin wollten und der Plan bestand dann darin einfach los zu reisen und dann zwischendurch immer mal ein wenig schauen wo wir hinfahren und das ganze so spontan wie möglich zu gestalten, damit wir relativ frei sind. Wir, das Jana, Karo, Judith, Tim, Rike und Ich von der Ghana Red Cross Society, also die üblichen Verdächtigen. J Wir hatten einen Startpunkt und dort haben wir dann am ersten Abend die nächsten paar Tage geplant. Die ursprüngliche grobe Planung war:

    1. Aufbruch nach Accra

02.01.   Fahrt (Accra – Kumasi)
03.01.    Kumasi
04.01.    Lake Bosumtwi
05.01.    Obuasi
06.01.    Fahrt (Kumasi – Debiso)
07.01.    Bia-Nationalpark + Übernachtung im Regenwald
09.01.    Fahrt (Debiso – Beyin)
10.01.    Stelzendorf Nzulezo
11.01.    Fahrt (Nzulezo – Axim)
12.01.    Axim
13.01.    Cape Three Point
14.01.    Takoradi/Sekondi
15.01.    Fahrt (Takoradi – Cape Coast)
16.01.-18.01.      Cape Coast
19.01.    Fahrt (Cape Coast – Accra)

Tja, so war also wie gesagt die ursprüngliche Planung – warum ursprünglich werdet ihr gleich in dem eigentlichen Reisebericht erfahren. Sagen wir mal, es ist nicht alles so gelaufen wie geplant, aber das haben wir ja erstens nicht erwartet und das wäre auch ziemlich langweilig geworden. So grob kann man unsere Reise eigentlich in 5 Etappen teilen:

01.01.-05.01.2015: Kumasi

Kumasi

Unser erstes Ziel war Kumasi – die zweitgrößte Stadt Ghanas. Von Accra ging es für uns mit dem MMT-Bus von Accra los. Bis wir die Station in Accra gefunden hatten, hatten wir auch bereits gelernt wie viel es wert ist, wenn man den Rucksack im TroTro so eng wie möglich zusammen schnallt, wie schwer es ist mit so einem riesigen Rucksack auf dem Rücken zwischen vielen kleinen Marktständen durchzukommen und wie wundervoll der Beckengurt ist, wenn man weitere Strecken mit dem ganzen Gewicht auf dem Rücken laufen muss! In Kumasi angekommen wurden wir von unseren Freunden, Judith und Tim, an der Station abgeholt und zu ihrem Haus gebracht. Auf dem Weg dahin ist Karo leider gestürzt und hat sich ihr Knie aufgeschlagen. Warum dieser eher unbedeutende Teil aber doch wichtig für diese Story ist, erfahrt ihr später noch! Die beiden wohnen eigentlich in Cape Coast, haben aber Familie in Kumasi und da sie nach Weihnachten einige Zeit dort verbracht haben, sind sie einfach dort geblieben und wir durften alle ein paar Tage bei der Familie übernachten. Am nächsten Tag haben wir uns dann ein wenig Kuamsi angeschaut. Wir sind zuerst ins Cultural Centre gegangen, ein Park mit verschiedenen kleinen Ständen und jeder Menge Touristen Souvenirs, aber leider ziemlich unspektakulär. Von dort ging es für uns auf den Central Market. Der war einfach beeindruckend! So groß wie 10 Fußballfelder, rund und mitten im Zentrum der Stadt. Hier findet sich einfach alles was das Herz begehrt und das ganze 10fach! Wir sind fast 1h über den Markt gelaufen und haben wahrscheinlich noch nicht einmal einen Bruchteil gesehen. Anschließend wollten wir noch die „Perlenmacher“ finden. In der Gegend um Kumasi gibt es drei kleine Dörfer in denen die traditionellen Glasperlen hergestellt werden. Wir hatte und auch für ein Dorf entschieden und sind sogar dort angekommen, stießen dann aber auf ein paar Missverständnisse. Da in so einem kleinen Dorf nur sehr wenige Leute Englisch sprechen, sind die Missverständnisse wohl darauf zurück zu führen. Nachdem wir etwas ratlos auf dem Marktplatz rumstanden, sind Rike und Karo bei einer Frau nachfragen gegangen. Allerdings kamen die beiden zurück und meinten nur: „Die versteht und leider nicht. Die Frau redet die ganze Zeit nur von Bohnen.“ Also haben wir eine Kokusnuss getrunken und uns dann auf den Weg zurück nach Hause gemacht, was zum Glück nur zwei/drei Dörfer weiter war. Zuhause angekommen haben dann über den Tag nachgedacht und haben dann gemerkt, dass wir wahrscheinlich gar nicht so falsch waren und die Frau nicht von „beans“ (Bohnen), sondern von „beads“ (Perlen) geredet hat. Und der Abend wurde noch amüsanter, als wir dann herausgefunden haben, dass man den Reiseführer wohl mal bis ganz zum Schluss lesen sollte, dann hätten wir auch früher gewusst, „dass man einen Dolmetscher dabei haben sollte“, um Missverständnisse zu umgehen. Danach ist man immer schlauer! Am darauf folgenden Tag haben wir uns auf den Weg zum Lake Bosumtwi gemacht, ein wunderschön gelegener See in den Bergen. In Abono, einem kleinen Ort am See, angekommen, haben wir uns auf den Weg nach einem ruhigen Fleckchen, etwas abseits von dem Beach Resort und den Hotels gemacht. Nach einem etwas abenteuerlichen Weg mitten durch den Wald, da wir die richtige Abzweigung verpasst haben und einer komplizierten Art und Weise auf den besagten Weg wieder zu gelangen, sind wir aber in einem kleinen Dorf angekommen, wo wir eine gemütliche Stelle zum Sitzen gefunden haben. Gewappnet mit frischem Palmwine und ein paar Keksen haben wir die Sonne und die schöne Aussicht genossen. Die Ankunft von 6 Obrunis (Weißen), blieb aber natürlich nicht lange unentdeckt und so waren wir schnell von vielen Kindern umringt, mit denen wir dann kleine Klatschspiele gespielt haben. Nachdem wir genug Sonne getankt und viele, viele Bilder geschossen hatten, haben wir uns wieder auf den Weg zurück nach Kumasi gemacht. Es war also ein ganz entspannter Sonntag. Unseren letzten Tag in bzw. Kumasi haben wir dann etwas anders verbracht, als geplant. Wir haben uns früh morgens auf den Weg nach Obuasi, der Goldgräberstadt gemacht. Laut Reiseführer kann man dort nämlich Führungen durch die Goldminen machen. Doch da auf so einer Reise ja nicht alles so laufen kann wie geplant, standen wir da auch da erste Mal so ziemlich wortwörtlich vor geschlossenen Türen. Bei den Goldminen angekommen, wurden wir dann von der Security ganz höflich darauf hingewiesen, dass man nicht einfach reinspazieren kann, sondern wir uns erst bei der Rezeption melden müssten, doch da kam das erste Problem: Die nette Frau an der Rezeption hatte noch nie davon gehört, dass diese Führungen existieren. Nachdem wir dann nach einer gefühlten Ewigkeit unter der Telefonnummer aus dem Reiseführer endlich jemand erreicht hatten, haben wir erfahren, dass die Führungen nicht mehr möglich sind, da erstens das Auto kaputt ist und zweitens der Teil der Minen, in dem die Führungen einmal stattgefunden haben, auch gar nicht mehr in Betrieb sind. Nach vielem Hin- und Herüberlegen und dem gescheiterten Versuch eines netten Lächelns bei der Security, damit wir wenigstens mal kurz um die Ecke schauen und ein paar Fotos machen können, haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht. Da wir nach einer halbe Stunde warten und einem weiteren gescheiterten Versuch zurück zu trampen, keine Lust mehr hatten zu warten, sind wir dann zurück auf dem Boden des Busses gefahren, um nicht auf den nächsten warten zu müssen. Und damit endete dann auch schon unsere erste Etappe.

06.01.-08.01.2015: Regenwald

Regenwald

Unsere zweite Etappe begann mit einer doch teilweise recht chaotischen Fahrt von Kumasi nach Debiso. Obwohl wir doch trotz Verabschieden von der Familie pünktlich zu Hause losgekommen waren, war die Schlange an der Station schon gigantisch. Wir mussten mit einem MMT-Bus von Kumasi nach Sefwi Wiawso. Die Schlange bedeutete aber, dass wir noch mindestens zwei Busse abwarten mussten, bis wir einen Platz im Bus bekämen. Zunächst haben wir also gewartet und gewartet und gewartet. Nachdem dann der erste Bus endlich gefüllt war, saßen wir immerhin schon mal in der Schlange und hätten somit im übernächsten Bus einen Platz bekommen. Mittlerweile war es dann aber auch schon 11 Uhr und wir hatten noch einen ziemlich langen Weg vor uns. Also begannen wir mit dem Platzeinweiser zu reden, ob wir nicht einfach wieder auf dem Boden sozusagen als „Frachtstück“ mitreisen könnten. Nach noch einmal einer Ewigkeit warten, hatten wir den Mann dann endlich soweit bearbeitet, dass er uns auf dem Boden des Busses hat mitfahren lassen. Nicht die bequemste Art zu reisen, aber definitiv die Einfachste und schließlich stand die Reise ja auch irgendwie unter dem Motto: „That’s Ghana for us“ (Das ist Ghana für uns), einer der Lieblingsätze der Ghanaer zu uns. In Sefwi Wiaswo haben wir dann wieder einmal gemerkt, dass nicht alles so laufen kann wie geplant. Statt einem TroTro nach Debiso, mussten wir zunächst ein Taxi in einen etwa 45min entfernten Ort namens Juabesu nehmen, von wo aus wir nach New Debiso kamen. Dank der Trockenzeit und der Sandstraße von Juabesu nach New Debiso, kamen wir dann alle staubig in New Debiso an. Wir hatten es geschafft – dachten wir. Wir haben sogar relativ schnell das Hostel gefunden, in dem man direkt am Regenwald übernachten kann, doch leider war das Hostel voll belegt. Aber glücklicherweise haben wir direkt jemanden gefunden, mit dem wir unsere Regenwaldtour für den nächsten Tag schon mal sichern konnten. Also hieß es für uns dann nochmal weiter und ein anderes Hostel finden. Da New Debiso aber nur ein sehr kleiner Ort ist, mussten wir noch in den nächsten Ort, der etwa 3 Meilen entfernt war. Da das nächste TroTro, das vorbei kam, jedoch nur noch drei Plätze frei hatte, sind Rike, Tim und Karo schon mal vorgefahren und haben ein Hostel für uns organisiert. Judith, Jana und ich sind hinterher gelaufen. Nach einem ganzen Tag warten und sitzen, tat das einfach unglaublich gut. Und wir konnten einen schönen Blick auf den Regenwald um uns herum genießen! Am nächsten Tag ging es dann mit einem Guide für 3h quer durch den Regenwald. Das war einfach nur beeindruckend! Man hat sich Gefühlt wie in einem Dokumentarfilm, aber nicht wie in der Realität. Auch wenn wir keine besonderen Tiere gesehen haben, haben wir gefühlte hundert verschiedene Vogelarten, Frösche und Insekten gehört. Zwischendurch hat uns der Guide noch etwas über die Geschichte einer Steinplatte mitten im Wald erzählt, wonach hier aufgrund einer Legende jedes Jahr Einheimische hinkommen und aus dem Wasser eines kleines Teiches trinken, da dieses heilig sein soll. Als Dank legen die Menschen aus Tradition eine Flasche Schnaps in der Nähe ab. Nun wissen wir auch, wer den Schnaps trinkt, denn neben uns hat der Guide sich ebenfalls einen (oder eher ein paar) ordentliche Schlucke gegönnt! Auf dem Rückweg hatten wir dann Glück, dass unser Guide seine Machete dabei hatte, da der Weg teilweise komplett zugewachsen war. Ein weiterer Anblick wie man ihn eigentlich nur aus dem Film kennt! Nachdem wir aus dem Regenwald wieder raus waren haben wir uns auf den Weg zurück zu unserem Hostel gemacht. Da wir am Abend zuvor aber leider nicht den ganzen Weg zurück laufen konnte, da wir erstens die schweren Rucksäcke dabei hatten und es zweitens dunkel wurde, sind Jana, Judith und Ich dann aber diesmal in den nächsten Ort gelaufen. Nach 3h durch den Regenwald und einer weiteren Stunde durch die pralle Sonne, haben wir dann einen ganz entspannten Nachmittag gemacht. Abends haben wir dann noch ein paar Runden Karten in dem Spot neben unserem Hostel gespielt und den nächsten Tag besprochen. Am nächsten Tag sollte es eigentlich nach Beyin, einem Ort von wo man zum Stelzendorf kommt, gehen. Doch leider bleib es fürs Erste auch bei dem eigentlich!

08.01.-12.01.2015: Krankenpause und Cape Coast

Cape Coast

Am nächsten Tag begann dann die dann doch wirklich ungeplante Zeit. Da wir, um wie geplant nach Beyin zu kommen, von Debiso nach Kumasi, von dort nach Takoradi und dann weiter nach Beyin fahren musste, haben wir morgens um 5 Uhr auch gleich das erste TroTro aus dem Ort rausgenommen. Nach 5h Fahrt waren wir dann endlich in Kumasi. Doch leider hat der Übergang nicht so reibungslos funktioniert, wie geplant. In Kumasi mussten wir nochmal 2h warten, bis der MMT-Bus abgefahren ist, da es hier in Ghana keine Abfahrtzeiten gibt, sondern sowohl die TroTros, als auch die Busse abfahren wenn die voll sind. Durch diese Verspätung waren wir dann leider erst abends gegen 6 Uhr in Takoradi, wodurch sich unsere Weiterfahrt erledigt hatte. Noch dazu kam, dass sich Karos Knie (ihr erinnert euch doch noch an die oben erwähnte Schürfwunde), durch den ganzen Staub und die Wärme trotz Desinfektion so stark entzündet hatte, dass wir am nächsten Tag als ersten einen Arzt aufsuchen mussten. Nach 4h warten im Krankenhaus und „Chillen bis der Arzt kommt“, wurden wir dann aber leider so enttäuscht, dass wir und von Takoradi noch am gleichen Tag auf den Weg nach Cape Coast gemacht haben, wo uns das Rote Kreuz in ein vertrauenswürdigeres Krankenhaus begleitet haben, wobei das Knie aber leider noch immer nicht ordentlich abgedeckt worden war. Auf die Krankenhausaufenthalte folgte dann noch ein Tag, an dem wir alle von dem Stress und natürlich auch von der ganzen Sonne etwas durchhingen. Also entschieden wir uns dazu unseren Aufenthalt in Cape Coast ganz einfach vom Ende vorzuziehen. So gönnten wir uns zwei schöne und entspannte Tage in Cape Coast am Strand, mit einer spontanen Haarschneideaktion ( J), einem deutschen Essen in einem nahegelegenen deutschen Hotel und ganz viel Ruhe, damit alle wieder auf die Beine kommen konnten. Und somit endete schon unsere Etappe 3.

12.01.-14.01.2015: Das Stelzendorf Nzulezo

Nzulezo

Auch wenn diese Etappe nur sehr kurz war, war es für mich eindeutig der beste Part der Reise, nicht zuletzt, weil ich mich unglaublich darauf gefreut habe. Am Montag ging es dann also wieder weiter. Von Cape Coast sind wir nach Takoradi gefahren und von dort ging es weiter nach Beyin. Nachdem in Takoradi leider wieder ziemlich lange warten musste (aber mit dem gemütlichsten TroTro Ghanas belohnt wurden), war es wieder ziemlich spät, als wir in Beyin angekommen waren. Da wir keine Ahnung hatten, wo wir hin sollten, haben wir unseren „Driver“ (Fahrer) gefragt, der uns dann gleich an einer super coolen und billigen Unterkunft rausgelassen hat. Um es genau zu sagen war es nur ein kleiner Raum der zu einem Spot gehört. Eigentlich auch nur ein Doppelzimmer, doch wir durften dort zu sechst schlafen. Wir waren auf dieser Reise so wie so gewöhnt auf dem Boden zu schlafen, aber so konnten wir immer wirklich sehr sehr günstig übernachten und hatten unser Geld für unsere Ausflüge übrig. Der Spot, und somit auch unser Zimmer, lagen direkt am Strand, umring von Palmen und gleich neben der Touristeninformation, zu der wir am nächsten Morgen mussten, um nach Nzulezo zu kommen. Gegen 11 Uhr am nächsten Tag ging es dann mit unserem Guide nach Nzulezo. Das beinhaltet eine einstündige Fahrt mit einem kleinen Boot, teilweise auch durch den Regenwald. Der erste Blick auf Nzulezo war einfach beeindruckend. Es war noch besser, als ich es mir vorgestellt hatte. Ein kleines Dorf, gebaut auf Stelzen. Im Dorf leben (anscheinend) 500 Leute, doch wo die alle gewohnt haben, kann ich mir bis jetzt nicht vorstellen. Es gibt genau einen Weg, den von den Einheimischen genannten Nzulezo Highway, von dem immer noch mal kleine Wege von max 10-15m abzweigen. Wenn man einmal durch das Dorf durchläuft, dann ist man in 5 min am Ende angekommen. Unter dem Weg darf man sich aber auch nur einen aus zusammengenagelten Brettern bestehenden Steg vorstellen, der max 1,5m breit ist. Privathütten, gibt es wohl am meisten Spots in dem kleinen Dorf! Außerdem hat Nzulezo eine Grundschule. Ab der Junior High School müssen die Schüler jeden Morgen nach Beyin paddeln. In Nzulezo angekommen, hat uns unser Guide zunächst in einen Spot geführt und uns den lokal selbstgebrannten Gin zur Verkostung gegeben. Von dort ging es dann einmal durch das Dorf, wo wir uns am Ende mit dem Stellvertretenden Chief getroffen haben. Nach einer Frage-Antwort-Runde, hatten wir dann Zeit schwimmen zu gehen und bei ein paar Runden Karten zu entspannen. Anschließend sind wir mit dem Boot noch zu der nahegelegenen „Ginbrennerei“ gefahren, einer kleinen Hütte mitten im Dschungel, bestehend aus ein paar Holzbrettern als Boden, einem Dach und dem Brennfass. Auf dem Weg dahin mussten wir uns oft unter Ästen und über umgefallene Palmen im Wasser kämpfen, da der Fluss nur sehr sehr schmal ist. Zurück in Nzulezo haben wir dann den Abend wiederum mit Karten und ein wenig von dem Gin verbracht. Am nächsten Morgen ging es dann wieder zurück nach Beyin, selbstverständlich wieder mit dem Boot.

14.01.-18.01.: Abschluss mit Zwischenstopp in Fetteh

Fetteh

Und schon sind wir in der letzten Etappe der Reise. Von Beyin ging es mit einem Taxi nach Axim, wie ursprünglich geplant. Da wir alle ziemlich müde waren und es Judith nicht so gut ging, haben wir einen ganz entspannten Nachmittag gemacht. Wir hatten ein echt schönes Zimmer gefunden, wo wir wieder zu sechst drin übernachten durften. Geplant war am nächsten Axim anzugucken, abends nach Cape Three Point zu fahren und von dort noch einen Tag nach Takoradi und dann zurück nach Hause. Doch daraus wurde leider nichts. Als es Judith am nächsten Tag noch nicht besser ging und sie hohes Fieber bekam, haben wir sie nach Hause gebracht. Damit sie ihre Ruhe hatte, Jana, Karo, Rike und Ich uns auf den Weg nach Akkra gemacht und spontan noch ein paar Tage in Fetteh, einem wunderschönen Strand eingelegt. Wir hatten eine super schöne kleine Unterkunft gefunden, waren dicht am Strand und sind abends gut essen gegangen. Am nächsten Tag mussten wir aber leider noch einmal ins Krankenhaus, weil Karo nachts schon wieder starke Schmerzen im Knie bekommen hatte, aber wir haben zum Glück endlich einen wirklich guten Arzt gefunden. Dann haben wir uns noch einen schönen Tag gemacht und sind am nächsten Tag, natürlich nicht ohne nochmal an den Strand zu gehen, zurück nach Akkra gefahren. Am nächsten Tag stand dann die ganze Wäsche waschen auf dem Plan und nachmittags wurde das restliche Urlaubsgeld in der Mall gelassen. J Im Anschluss an unsere Reise hatten wir noch unser Zwischenseminar von Roten Kreuz und dann ging es wieder nach Ho. Und damit endete unsere erste große Reise, die jedoch nicht die letzte sein soll!

Also wie ihr seht, eine turbulente und etwas andere Reise. Aber trotz der vielen Planänderungen und Schwierigkeiten, war die Reise einfach nur großartig! Wir haben von Sandpiste über Regenwald bis hin zu wunderschönen Stränden alles gesehen und wunderschöne Ecken Ghanas entdeckt. Noch dazu haben wir wieder einmal die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Ghanaer kennengelernt.

Jetzt heißt es noch eine Woche Pause und dann beginnt die Arbeit in Day Nursury, worauf ich mich schon sehr freue!

Bis zum nächsten Mal!

Isabel

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